Nachdem im vergangenen Monat 12 Medaillen bei internationalen Meisterschaften durch rheinland-pfälzische Sportler erkämpft werden konnten, blieben die sieben Wettkämpfer des TURP-Landeskaders bei der diesjährigen Austria Open in Innsbruck medaillenlos. Trotz ansprechender Leistungen der jungen Sportler fehlte am Ende das notwendige Quäntchen Glück um bei der mit über 1700 Teilnehmern sehr stark besetzten Austria Open in die Medaillenränge vorzustoßen. "Trotz der fehlenden Medaillen war dieser Einsatz für unser junges Team eine gute Erfahrung auf internationalem Parket". So die Bilanz vom Landestrainer Sasan Dalirnejad.

Das TURP-Team bei der Austria Open (v.l.n.r.): Max Burkhardt, Jona Pörsch, Hicham Massaoudi, Thomas Blankenburg, Marius Repovs, René Ackermann, Daniel Blankenburg, OSP-Physio Heiko Bügus, Landestrainer Sasan Dalirnejad

Auch beim zweiten Landeskaderlehrgang der TURP in der Kurmainz Kaserne fanden sich über 40 Sportler aus Hessen und Rheinland-Pfalz zu zwei zweistündigen Trainingseinheiten ein.

Unter der Leitung von Landestrainer Sasan Dalirnejad trainierten am Vormittag die Perspektivsportler der Jugend C und B, am Nachmittag die nominierten Sportler für die Austrian Open.

130 Jugendsportler aus Rheinland-Pfalz und den benachbarten Bundesländern fanden sich in der Sporthalle der Kaiserpfalz Realschule in Ingelheim ein, um die offene Rheinland-Pfalz Meisterschaft im olympischen Taekwondo auszukämpfen. Der Taekwondo Club Ingelheim glänzte diesmal nicht nur sportlich, sondern garantierte auch als ausrichtender Verein für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. So konnte das Turnier zur Zufriedenheit aller Beteiligten organisiert, durchgeführt und pünktlich beendet werden.

Wie im vergangenen Jahr gelang es dem Taekwondo Club Ingelheim die Mannschaftswertung der 24 angetretenen Vereine zu gewinnen. Auf dem zweiten Platz landeten die Nachwuchssportler aus Gelnhausen. Dritter wurde der Taekwondo Club Andernach.

Die Ergebnisse gibt es hier

Grundkurs Gewaltprävention für Trainer und Übungsleiter der TURP

Am 11. Mai haben sich 15 interessierte Trainer und Übungsleiter aus RLP, Hessen und NRW zusammengefunden, um sich mit Themen wie Mobbing, Fremdenfeindlichkeit und verschiedenen Formen von Gewalt auseinanderzusetzen. Der Vorstand der TURP hatte mit den Verantwortlichen beim Bundesverband Gewaltprävention „Selbstbewußt und Stark e.V.“ gesprochen und für die Trainer der TURP die Möglichkeit geschaffen, sich auf diesem Gebiet weiterzubilden. Neben Kommunikation und Körpersprachen, war Selbstsicherheitstraining eines der Kernthemen, bei dem die Teilnehmer auch aktiv gefordert wurden. Im Anschluss an die Ausbildung erhielten die Teilnehmer ein Ausbildungszertifikat und jede Menge weiterer interessanter Lernmaterialien.

Bislang wurden bereits über 1100 Akteure der Kinder- und Jugendarbeit als Multiplikatoren ausgebildet. Gewaltprävention ist ein wichtiges Thema, besonders im Kampfsport. Deshalb freuen wir uns, dass die Ausbildung bei den Trainern und Übungsleitern sehr gut angekommen ist. Es wird bereits über eine Fortführung des Kursangebots nachgedacht.

Weiterführende Infos unter: www.bundesverband-gewaltpraevention.de

 

 

 

Drei dritte Plätze für rheinland-pfälzische Sportler beim Weltranglistenturnier auf Kos-Island.

Mit einer Ausbeute von drei Bronzemedaillen konnten die sechs angetretenen TURP-Sportler bei der Greece Open auf der Insel Kos aufwarten. Dabei konnte erneut der Deutsche Meister Alberto Celestrin überzeugen, der hier bereits seine dritte Weltranglistenmedaille in Folge im Herrenschwergewicht erkämpfen konnte. Nach dem dritten Platz bei der German Open in Hamburg und dem zweiten Platz bei der Moldova Open in Chişinău erkämpfte sich der Ingelheimer in Griechenland Bronze. Das es nicht mehr wurde verhinderte nur eine Verletzung die er seit der German Open mit sich schleppt und auf Grund dessen er nach einem hart umkämpften Viertelfinalsieg auf das Halbfinale verzichten musste. So konnte der Russe Oleg Kuznetcov, den der Rotweinstädter noch klar in Moldawien schlagen konnte, kampflos ins Finale einziehen und dieses auch deutlich für sich entscheiden.

Auch die Deutsche Meisterin Marilena Werth konnte hier, nach ihren Erfolgen in Belgien (3. Platz) und Moldawien (2. Platz) erneut ein Ausrufezeichen setzen. Auch Marilena stand in der Damenklasse bis 62 Kilogramm im Halbfinale, in dem sie jedoch gegen die griechische Nationalkämpferin Vasiliki Grammatikopouluo unterlegen war.

Ein starkes Comeback feierte nach langer Verletzungspause Romina Schumacher. Der Deutschen Meisterin des vergangenen Jahres gelang hier, trotz Trainingsrückstandes der Einzug ins Halbfinale der Damenklasse bis 53 Kilogramm, in dem sie sich mit nur einem Punkt Rückstand hauchdünn der Griechin Eirini Gkanidou geschlagen geben musste.

Ein fünfter Platz durch Tomas Celestrin in der Herrenklasse bis 80 Kilogramm rundete das gute Ergebnis bei diesem Weltranglistenturnier der World Taekwondo Federation ab. Marius Repovs (Herren bis 63 Kilogramm) und Hicham Massaoudi (Herren über 87 Kilogramm) scheiterten denkbar knapp in ihren Vorkämpfen.

"Im zurückliegenden Monat ist es unseren Sportlern gelungen bei international hochkarätigen Turnieren für den Verein, Verband aber auch für die Nationalmannschaft in Belgien, Hamburg, Moldawien, Türkei und Griechenland satte 12 Medaillen zu erkämpfen und Weltranglistenpunkte zu sammeln. Nach dem überragenden nationalen Erfolg auf der Deutschen Meisterschaft unterstreichen diese Ergebnisse auch die internationale Konkurrenzfähigkeit unserer Sportler". Freut es TURP-Vizepräsident Thomas Ackermann.

Greece Open Medeaillengewinner: Marilena Werth, Alberto Celestrin und Romina Schumacher

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