SPORTING Taekwondo Trainer Eugen Kiefer ist mächtig stolz auf seine junge Sportlerin, die bereits im Alter von 12 Jahren auf Weltebene mitmischt. Die Ausnahmeathletin schnupperte in diesem Jahr das erste Mal auf Turnieren mit globalem Status und platzierte sich sagenhaft auf allen bisher angetretenen Weltturnieren (Niederlande, Belgien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Österreich). Logischerweise wurde der olympische Dachverband sowie der Bundestrainerstab auf die amtierende Deutsche Meisterin aufmerksam und nominierte sie aufgrund der gesammelten Credits auf den Weltturnieren für die Europameisterschaft im spanischen Marina d'Or.

 

Ingelheim/München:

Im Namen des Spitzenverbandes der deutschen Taekwondo Union (DTU) hat der Jugendnationaltrainer Marco Scheiterbauer den 17-jährigen Ingelheimer Jona Pörsch für die kommende Jugend-Europameisterschaft  vom 04. bis 07. Oktober im spanischen Mariana d`Or nominiert.

Damit hat sich Jona nicht nur gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt, sondern auch in  der kampfstärksten Gewichtsklasse der  Jugendklasse unter 18 Jahren, der männlichen Gewichtsklasse bis 68 kg.

Jona Pörsch hat bereits mit 6 Jahren mit dem Taekwondo-Sport begonnen und in dem Sport seine große Leidenschaft gefunden. Er trainiert seither zusammen mit seinem Bruder Elia in der Regel 3-5 mal in der Woche und vor großen Turnieren auch öfter.

Hinzu kommen Kaderlehrgänge bei der Jugendnationalmannschaft, die meistens im Bundesleistungszentrum in Nürnberg stattfinden.

Der mehrfache deutsche Kadetten- und Jugendmeister und Vizemeister hat bislang eine ganze Reihe von internationalen Meisterschaften gewonnen bzw. Podiumsplätze erkämpfen können.

Gerade im vergangenen Jahr konnte er sich unter der Obhut seines Ingelheimer Trainers Michael Haus, der vielen Ingelheimern aus seiner aktiven Zeit in Erinnerung geblieben ist, weitere Fortschritte hinsichtlich seiner Kampftechnik und Kampfintelligenz erwerben.

Haus sieht der Euro daher sehr optimistisch entgegen: “Jona ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung. Er ist aber ein sehr starker Kämpfer geworden, der an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann.“

Der junge Sportler freut sich jedenfalls auf die Aufgabe, die vor ihm liegt:

„Ich freue mich sehr über die Nominierung, weil ich auch das ganze Jahr daraufhin gearbeitet habe. Besonderen Ehrgeiz nehme ich mit nach Spanien, da ich bei meiner ersten Europameisterschaft 2016 in Bukarest nur ganz knapp an einer Medaille vorbeigeschlittert bin.“

Entsprechend motiviert könnte es diesmal klappen. Jedenfalls werden alle Mitglieder des Heimatvereins, des „Taekwondo Martial Arts Ingelheim e.V.“ Jona die Daumen drücken, besonders die Kindergruppe, die von Jona trainiert werden.

 

230 Teilnehmer konnten Breitensportreferent André Simon und Präsident Horst Sperling zum Turp Breitensportlehrgang im Rahmen des Landesjugendsportfestes am 07.09.2019 in Mainz begrüßen. Die Turp hatte wieder einmal ein tolles und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Klaus-Dieter Weiland (1. Dan Taekwondo und lizenzierter TosoX Instructor) brachte mit der ersten Trainingseinheit TosoX alle 230 Teilnehmer auf Betriebstemperatur. Danach konnten die Sportlerinnen und Sportler zwischen jeweils drei Einheiten auswählen.

Poomsae bei Klaus Sommer (3. Dan Taekwondo und Landestrainer Poomsae der Turp), Selbstverteidigung bei Thomas Wernet (6. Dan Taekwondo, 4. Dan Ju Jutsu, Referent im Lehrteam der TUBW ) und Wettkampf bei Eugen Kiefer (3. Dan Taekwondo und Landesstützpunkttrainer Nord der Turp) standen zur Wahl. In der Mittagspause fand ein Poomsae Vergleichskampf der Rheinland-Pfälzer Sportbünde statt. Diesen Vergleich entschieden Ksenia Bongard und Lenny Barzen (Sportbund Rheinland) für sich. Den zweiten Platz belegten Lena Sperling und Janis Hahn (Sportbund Rheinhessen) und dritter wurden Ronja Yilmaz und Mohammad Ehsani (Sportbund Pfalz).

Nach der Mittagspause bestand zusätzlich die Möglichkeit, sich bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu registrieren. Den Kontakt zur DKMS hatte die Turp organisiert. Am Nachmittag folgten weitere Trainingseinheiten Poomsae, Selbstverteidigung und Wettkampf.

Um 17 Uhr endete ein langer Lehrgangstag mit einem Dank an die Referenten und der Verabschiedung der Teilnehmer.

André Simon bedankte sich beim Ansprechpartner der Sportjugend Rheinhessen, Benedict Arnold, und beim ausrichtenden Verein TSV Schott für die Unterstützung.

 

Teilnehmer Trainer-C-Lehrgang 2019

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