Um eine flächendeckende Talentsichtung und Förderung im Bereich des olympischen Taekwondo zu gewährleisten hat die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz in Abstimmung mit dem Landessportbund ein Projekt ins Leben gerufen, welches die interessierten Vereine der TURP mehr an den olympischen Wettkampfsport heranführen soll.

Im Rahmen dessen war Landestrainer Sasan Dalirnejad diesmal in Trier beim PST zu Gast. In einem Wettkampftraining konnte sich der frisch gebackene Disziplinbundestrainer der DTU einen Überblick über die Talente des Vereins verschaffen und gleichzeitig den aktuellen Stand des olympischen Wettkampftaekwondos vermitteln.

Bei Interesse an einer solchen Maßnahme, können sich Wettkampfinteressierte Vereine mit Sasan Dalirnejad in Verbindung setzen und einen Trainingstermin vereinbaren. Den Vereinen entstehen keine Kosten.

Beim Weltranglistenturnier in der polnischen Metropole Warschau gelang es den Sportlerinnen der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz einen kompletten Medaillensatz zu erkämpfen.

In der Kadettenklasse bis 59 Kilogramm standen mit Viviana Valentino und Emel Karagöz gleich zwei Athletinnen der TURP, die auch für die Kadetten-Europameisterschaft Anfang Oktober nominiert sind, im Finale. Auf ein auskämpfen des Finalkampfs wurde verzichtet und Viviana Valentino wurde hier kampflos zur Siegerin erklärt.

Einen dritten Platz konnte Madeline Folgmann in der Damenklasse bis 53 Kilogramm zu der tollen Medaillenbilanz beisteuern.

Jasina Müller, Lenox Mann und Raul Heuers blieben Medaillenlos.

In Polen Erfolgreich Emel Karagöz (links) und Viviana Valentino (2 v. links)

 

 

Goldmedaillengewinnerin mit Coach Giuseppe Gagliano

Mit Lena Unrau, Viviana Valentino, Emel Karagöz und Can Cinar sind gleich vier für die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz starberechtigte Nachwuchssportler für die kommende Kadetten-Europameisterschaft in der ungarischen Metropole Budapest nominiert. Mit Disziplinbundestrainer Sasan Dalirnejad ist auch der Landestrainer der TURP als Team Betreuer mit von der Partie.

Für Lena Unrau und Viviana Valentino ist es bereits die zweite Teilnahme an den kontinentalen Titelkämpfen der unter 15-jährigen. Speziell Lena Unrau hat ganz besondere Erinnerungen an ihren ersten Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft, gelang es ihr doch im vergangenem Jahr in der rumänischen Metropole Bukarest den Titel der Vize-Europameisterin zu erkämpfen. Viviana Valentino wurde hier fünfte.

Nun geht es also im Oktober nach Ungarn und beide zählen aufgrund ihrer in diesem Jahr erzielten Erfolge zu den Medaillen-Anwärterinnen. Insbesondere Viviana Valentino konnte in dieser Saison voll überzeugen, verlor sie doch bis Dato noch keinen Kampf in diesem Jahr. Bei einer Bilanz von 22 Siegen zu 0 Niederlagen konnte die 14-jährige Hargesheimerin fünf europäische „Weltranglistenturniere“ (German Open, Slovenia Open, Dutch Open, Austria Open, Luxemburg Open) und die Deutsche Kadetten-Meisterschaft für sich entscheiden und damit ganz klar als Punktbeste die Nominierungskriterien des Spitzenverbandes erreichen. Sie geht in der Klasse bis 55 Kilogramm in Budapest an den Start. Auch die Deutsche Vize-Meisterin Lena Unrau hat die Nominierungskriterien mit ihrer Platzierung bei der EM sowie dem Sieg bei der Slovenia Open und dem zweiten Platz in den Niederlanden deutlich übertroffen. Die 14-jährige Ingelheimerin vertritt die deutschen Farben in der Klasse bis 47 Kilogramm.

Einen Wehrmutstropfen hat das Ganze, waren die beiden deutschen Medaillen-Aspirantinnen vom Nachwuchsbundestrainer Marco Scheiterbauer doch auch für die Kadetten-Weltmeisterschaft im ägyptischen Sharm el Sheikh vorgesehen, auf die Deutschland letztendlich auf Grund der unsicheren Lage auf der Sinai Halbinsel verzichtet hat.

Nun gilt es diese Enttäuschung zu verarbeiten und eine möglichst optimale Vorbereitung für den Jahreshöhepunkt Europameisterschaft hinzubekommen. In den Sommerferien wurden bereits die Grundlagen im Schnellkraft und Kraftausdauer Bereich dafür gelegt. Nun folgen viele spezifische Einheiten im Verein und am Landesleistungszentrum sowie ein Bundeskaderlehrgang in Nürnberg, bevor es dann am Tag der Deutschen Einheit, dem 03. Oktober zur EM nach Budapest geht, wo es für beide ab dem 07. Oktober ernst wird.

Neben den beiden Spitzensportlerinnen gehen noch zwei weitere für die TURP startberechtigte Wettkämpfer bei dieser Europameisterschaft auf Medaillenjagd. Emel Karagöz aus Nettetal und Can Cinar aus Wuppertal starten seit Beginn des Jahres für den Taekwondo Club Ingelheim und sind ebenfalls für die anstehenden Titelkämpfe Nominiert. Für beide ist es der erste Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft. Die amtierende Deutsche Vize-Meisterin Emel Karagöz qualifizierte sich über den Titelgewinn bei der Belgian Open sowie weitere Top-Platzierungen bei der Slovenia Open (3. Platz) Dutch Open (3. Platz), dem President´s Cup (3. Platz) sowie der Luxemburg Open (2. Platz) für die EM. In Budapest geht die 13-jährige Nettetalerin in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm an den Start. Dem 14-jährigen Wuppertaler Can Ciner gelang die Nominierung durch seine Siege bei der Deutsche Kadetten-Meisterschaft und bei der Luxemburg Open. Er vertritt Deutschland in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm.

Die für die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz startende Nettetalerin Madeline Folgmann bleibt auf Erfolgskurs. Bei der Sommeruniversiade in der taiwanesischen Metropole Taipeh kämpft sich die 20-jährige Studentin der Deutschen Sporthochschule mit drei Siegen bis ins Halbfinale der Damenklasse bis 53 Kilogramm vor und kann ihre Anstrengungen in bronzenes Edelmetall ummünzen.

Nach drei Vorrundensiegen musste sie sich erst im Kampf um den Einzug ins Finale der koreanischen Weltmeisterin von 2015 geschlagen geben. Eine Medaille war das Ziel der jungen Sportstudentin, die in diesem Jahr bereits die Junioren-Europameisterschaft (U21) für sich entscheiden konnte und auf der Weltmeisterschaft den 9. Platz belegte. Und damit weitere wichtige Punkte für die Weltrangliste sammeln konnte, die sie wieder ein Stück näher an die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio bringen.

Einen guten 9. Platz konnte Lukas Winkler in der Gewichtsklasse bis 87 Kilogramm in Taipeh erkämpfen. Und Adrian Wassmuth landete mit dem deutschen Poomsae-Team auf einem tollen 7. Platz.

Alleine das Teilnehmen an einer Veranstaltung wie der Universiade ist für jeden Athleten schon ein riesen Ereignis. Insgesamt kommen die Athleten aus über 20 Sportarten und mit 13000 Teilnehmern aus 143 Nationen ist die Sommeruniversiade nach den Olympischen Spielen das größte Sportereignis der Welt. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband war mit 126 Sportlerinnen und Sportlern in 14 Sportarten vertreten. „Die Eröffnungsfeier, das Athletendorf, die 13.000 Aktiven aus verschiedensten Sportarten, das kommt dem Feeling von Olympia schon sehr nahe.“ Weiß der für den Leistungssport verantwortliche Vize-Präsident der TURP Waldemar Helm zu berichten, der selbst in seiner Zeit als Bundestrainer bei fünf Universiaden dabei war und auch das Olympiafeeling von Athen 2004 und Peking 2008 her kennt.

Bei der Saarland Open in Lebach erreichte das zehnköpfige Nachwuchsteam der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz um Landestrainer Sasan Dalirnejad beeindruckende acht Goldmedaillen! Eine Silbermedaille und ein fünfter Platz rundeten das herausragende Ergebnis ab.

Nach ihrem dritten Platz beim Weltranglistenturnier in Luxemburg konnte Meike Unrau nach langer Verletzungspause im Saarland weitere Wettkampfpraxis sammeln und hier die weibliche Jugendklasse bis 63 Kilogramm deutlich für sich entscheiden. Ihr Bruder Arne Unrau tat es ihr gleich und gewann die männliche Kadettenklasse bis 37 Kilogramm. Auch die Geschwister Jasina und Daryen Müller erreichten jeweils erste Plätze. Jasina Müller gewann die weibliche Jugendklasse bis 52 Kilogramm, Daryen Müller die männliche Kadettenklasse bis 37 Kilogramm LK 2. Weitere erste Plätze gingen an Kira Wirz (weibliche Jugendklasse bis 52 Kilogramm LK2), Genrik Henke (männliche Kadettenklasse bis 33 Kilogramm), Lenox Mann (männliche Kadettenklasse bis 49 Kilogramm), Sam Rau (männliche Kadettenklasse bis 61 Kilogramm). Der mit neun Jahren jüngste TURP-Auswahlkämpfer Dev Singh belegte den zweiten Platz in der Klasse bis 29 Kilogramm LK 2.

 

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