Datum:
18.09.2021
Organisator:
Klaus Sommer
Telefon:
0176 53042445

Basic Defence Drills 

  • Basic Abwehrbewegungen auf diverse Schlagangriffe.
  • Durchführen von Schlagkombinationen und dem Einsatz der Erlernten Abwehrtechniken.
  • Verkettung der Abwehrkombinationen zu kleinen, mittleren und größeren Drills.
  • Weiterführung mit einer Schlagkombination, wenn das Ziel (z.B. der Kopf) nicht getroffen wird. 
  • Einsatz von Trappingtechniken (Wegnehmen der Verteidigungstechnik) nach erfolgter Abwehr und Weiterführung durch eine Schlagkombination. 
  • Sofern noch Zeit ist: Eingang in Hebeltechniken aus den Schlagtechniken.

Das Seminar richtet sich an Anfänger aber auch an Fortgeschrittene. Auch die Fortgeschrittenen werden feststellen, dass das Erlernen und Durchführen der Drills sehr viel Spaß macht, für die Selbstverteidigung sehr effektiv ist aber auch selbst für diese Gruppe, stellenweise eine Herausforderung sein wird. 

Der Lehrgang wird in 2 Leistungsstufen durchgeführt, sodass die Anfänger nicht über- und die Fortgeschrittenen nicht unterfordert werden. 

 

Weitere Informationen zum Lehrgang

Für den Anfänger im Bereich der Selbstverteidigung ist es sehr schwierig einen Angriff zu erkennen. Eine Schlagtechnik wird in ca. 150 ms ausgeführt. Wenn der Verteidiger nun erkennt, dass er angegriffen wird und auf den optischen Reiz reagiert, dann ist es so gut wie unmöglich mit einer aktiven Abwehrtechnik, also einer aktiven Blocktechnik, die mit einer Ausholbewegung gegen die angreifende Extremität geschlagen wird, erfolgreich zu reagieren. Aus diesem Grund werden die großen Ausholbewegungen zum Blocken im Sparring in der Regel auch nicht eingesetzt. 

Aus dem gerade beschriebenen Grund werden zum Einsteigen in die Verteidigung gegen Schlagangriffe also überwiegend passiven Reaktionen genutzt. Der Kopf wird dabei wie eine Art Box gesehen und diese wird mit kleinen, kurzen, eher passiven Abwehrbewegungen gesichert. Dabei wird die Unterstützung der natürlichen Reflexe genutzt. Für jede der möglichen Schlagtechniken im Boxen wird in diesem ersten Schritt eine (und nur eine!) Abwehrtechnik ausgewählt und trainiert. Sofern ein Schlag erfolgt, reagiert man reflexartig mit dem gegenüberliegenden Arm, also auf der Seite, wo der Schlag treffen wird. Das ist die Ursache, warum dieser Arm für die erste Abwehrbewegung genutzt wird. Manchmal ist es in der Gesamtkombination günstiger diagonal zu reagieren, was aber eine höhere Anforderung an die koordinativen Fähigkeiten stellt und somit nicht im ersten Schritt der Ausbildung eingesetzt wird, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.  

Es werden in dieser Ausbildung wenig unterschiedliche Schlagkombinationen in Form von Bewegungsmustern erlernt, die an vielen Stellen wieder eingesetzt werden können und somit das Prinzip der Vielfältigkeit darstellen, mit dem Ziel im Ernstfall sich nur mit wenigen Kombinationen effektiv verteidigen zu können. 

  Dan Prüfung |  Dienstag, 20. Juli 2021 00:00 |  Donnerstag, 22. Juli 2021 19:49 |  Klaus Sommer |  620