Mit einer Ausbeute von einer Bronzemedaillen und zwei fünften Plätzen konnten die vier angetretenen Sportler desr Taekwondo Union Rheinland-Pfalz bei der Lux Open im Herzogtum Luxemburg aufwarten.

Dabei waren die drei im diesen Jahr erfolgreichsten TURP-Sportler, Lena Unrau, Viviana Valentino und Jona Pörsch, aufgrund einer Teilnahme am Bundeskaderlehrgang in Luxemburg gar nicht am Start.

Mit Meike Unrau gelang es Lenas Schwester ihre erste Medaille auf internationalem Parkett zu erkämpfen. Sie unterlag im Halbfinale der weiblichen Jugendklasse bis 59 Kilogramm Nina Bisercic aus Stuttgart mit 4:7 Punkten. 

Ein fünfter Platz durch Jasina Müller in der weiblichen Jugendklasse bis 47 Kilogramm und René Ackermann in der männlichen Jugendklasse bis 55 Kilogramm rundeten das gute Ergebnis der TURP bei diesem Weltranglistenturnier der World Taekwondo Federation ab. Der Deutsche Meister Anton Bart (Herren bis 63 Kilogramm) scheiterte im Vorkampf.

"In den zurückliegenden Monaten ist es unseren Sportlern gelungen bei international hochkarätigen Turnieren wie den Dutch Open, Belgian Open, President´s Cup, German Open, Austria Open und jetzt Lux Open 14 Medaillen zu erkämpfen. Im gesamten vergangenen Jahr war es gerade mal ein Medaillenrang. Nach dem überragenden nationalen Erfolg auf der Deutschen Meisterschaft mit sieben Medaillen, unterstreichen diese Ergebnisse auch die internationale Konkurrenzfähigkeit unserer Sportler". Freut es TURP-Vizepräsident Leistungssport Waldemar Helm.

Die deutschen Kadetten-EM Kandidaten  trafen sich am Wochenende zum Bundeskaderlehrgang in Nürnberg. Unter ihnen auch TURP-Nachwuchssportler und EM-Hoffnungen Viviana Valentino, Lena Unrau und Jona Pörsch. Auf dem Bild zusammen mit der Bronzemedaillengewinnerin von den Olympischen Spielen 2012 - Helena Fromm.

Zwei RLPler Karis beim BRT Bavaria Open 2016 (25./26.06.2016, Nürnberg)

Unter den gestrengen Augen des Prüfungskomitees, bestehend aus Joachim Birkenbach (Vorsitzender), Horst Sperling und Waldemar Helm sowie den Beisitzern Matthias Schneider und Martin Grauer, stellten sich 21 Sportler der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz in der Binger Rheinauenhalle zur Dan-Prüfung. 18 von Ihnen konnten in den geforderten Disziplinen (Formen, Einschritt-Kampf, Selbstverteidigung, Freikampf, Bruchtest) ansprechende Leistungen abrufen und ihr gestecktes Ziel, den nächsthöheren "Meistergrad" erreichen.

Herzlichen Glückwunsch!

TURP-Sportler Marilena Werth und Hicham Massaoudi bei den EUSA-Games in Kroatien dabei

Vom 21. bis 25. Juli 2016 findet in den kroatischen Städten Zagreb und Rijeka die dritte Auflage der EUSA-Games, der Europaspiele der Studierenden, statt. Etwa 5000 Studierende aus 45 europäischen Ländern von über 300 Hochschulen werden erwartet. Insgesamt werden in 21 Sportarten Wettkämpfe ausgetragen. Auch 400 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an den Mitte Juli beginnenden EUSA-Games in Zagreb und Rijeka teilnehmen.

Die Qualifikation der entsendeten Sportlerinnen und Sportler erfolgte größtenteils bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften des Vorjahres. Der jeweilige Hochschulmeister hatte das Vorrecht zur Meldung und damit das Erststartrecht. Mit Marilena Werth und Hicham Massaoudi konnten auch zwei Sportler aus Rheinland-Pfalz die Qualifikationskriterien erfüllen und dürfen, bei den in Rijeka stattfindenden Taekwondo Wettkämpfen, für Deutschland an den Start gehen.

Die amtierende Studenten-Europameisterin Marilena Werth wird in der Damenklasse bis 62 Kilogramm die deutschen Farben vertreten. Der Deutsche Hochschulmeister und Studenten-Vize-Europameister Hicham Massaoudi startet im Herrenschwergewicht über 87 Kilogramm. Beide zählen zu den Mitfavoriten bei den Taekwondo-Wettbewerben, standen sie im vergangenen Jahr bei den studierenden Europameisterschaften doch schon weit oben auf dem Treppchen. Für Marilena Werth ist es nach der Teilnahme an der Universiade und an den studierenden EM bereits der dritten Internationale Einsatz für die Studenten-Nationalmannschaft. Der amtierende Deutsche Meister Hicham Massaoudi kommt hier zu seinem zweiten Nationalmannschaftseinsatz.

Freuen sich auf die EUSA-Games: Hicham Massaoudi und Marilena Werth

Doch nicht nur der Sport steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund: „Die EUSA-Games halten für die Teilnehmenden nicht nur international hoch attraktive Wettkampfangebote bereit, sondern haben auch einen sehr hohen Erlebnischarakter. Darüber hinaus fördern derartige internationale Wettkampfteilnahmen die Identifikation von Studierenden mit ihrer Hochschule“, erklärt adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch.

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